Lyrics: 3. Bruce Springsteen

I

And I’m driving a stolen car
Down on Eldridge Avenue
Each night I wait to get caught
But I never do

Es gibt eine Folge der Fernsehkrimiserie “Cold Case” (Titel:„8 Years“. 11. Folge der 3. Staffel) dessen Handlung zum größten Teil mit Geschichten aus Springsteensongs montiert wurde. Manche mögen jetzt sagen: was hat das mit Lyrik zu tun? Ich kann ihnen nichts Konkretes antworten, kann keine Argumente finden, die für eine lyrische Komponente dieser Zusammenarbeit sprechen. Außer die Idee an sich und diese eine Szene, in der das Lied “Stolen Car” eingespielt wird, während der Protagonist der Folge genau ein solch gestohlenes Auto fährt, durch die Nacht. Da ist nur die Musik, die die Geschichte erzählt, nur dieses Gedicht über eine verlorene Liebe und gestohlene Autos.

She asked if I remembered the letters I wrote
When our love was young and bold
She said last night she read those letters
And they made her feel one hundred years old

And I’m driving a stolen car
On a pitch black night
And I’m telling myself
I’m gonna be alright

But I ride by night

and I travel in fear
That in this darkness

I will disappear

II

Einfache, ehrliche Worte sind das Markenzeichen und die Hintergrundmelodien von Bruce Springsteen, Singer-Songwriter, „Boss“ der E-Street Band, Stadionrocker und lonesome teller of american tragedys. In dem Film “Prozac Nation” gibt es eine Szene, in der die Protagonisten versucht einen Text über Springsteen zu schreiben: “Springsteen ist so etwas wie ein dichtender Automechaniker… wenn ich seine Lieder höre, habe ich Dunst in regennassen Gassen vor Augen… Liebende, die sich an den Händen halten… Dreck unter seinen Fingernägeln und Klarsicht in seinen Augen…er erzählt zwar Geschichten, seinen Gitarre und seine Stimme aber zielen direkt auf das Herz…” Sie wird fast wahnsinnig, weil sie den Text nicht fertigschreiben kann, nicht die korrekte Formulierung findet. Ähnliche Befürchtungen hatte ich, als ich mir vornahm, über Springsteen zu schreiben. Alle seine Alben befinden sich hier auf meinem PC und ich weiß nicht wirkliches, welches ich anhören soll, über welchen Song ich schreiben, welche Art der Darstellung ich bemühen soll. Deswegen muss man auch entschuldigen, dass mein Text über ihn (genauso wie die Idee seiner Musik in meinem Kopf) nicht linear von statten geht. Springsteen ist ein Idol, aber, in manchen Nächten, gehörte er auch mir ganz allein, jeder ultimative oder stille Ton seiner endlosen Alben, in denen die Entfernungen zwischen den Menschen, den Landschaften, den Welten so oft eine Rolle spielen. Und doch ist er kein bloßer Schnitzer von Sehnsuchtsphantasien – er hat auch sehr schwierige Lieder, schwierige Geschichten geschrieben.

At night I wake up with the sheets soaking wet
and a freight train running through the
middle of my head
Only you, can cool my desire
Ooh ooh ooh
I’m on fire

Was ist das Lied “I’m on fire”? Ein Liebesgedicht? Ein Gedicht über eine Obsession? Über schrecklichere Dinge sogar? Spricht hier jemand von natürlichen oder unnatürlichen Begierden? Was trennt sie? Welche Idee führt diese dunkle Stimmung des Liedes aus: tiefliegende Sehnsucht oder tiefliegender Trieb?

Borges schrieb einmal in seinen dantesken Essays von der Geschichte des Ugolinos. Dieser sollte angeblich seine Kinder gegessen haben, um im Kerker zu überleben. Dante legt ihm in einem Abschnitt der Hölle die Worte “Der Hunger vermochte mehr als der Schmerz” in den Mund. Eine bis heute umstrittene Aussage, die auf vieles hindeuten kann: auf die Tat Ugolinos oder auch nur auf die Möglichkeit der Tat, da ihm seine Söhne ihr Fleisch, das er zeugte, sogar angeblich angeboten haben, er es aber vielleicht auch zurückwies und bald darauf an Hunger starb (sodass der Hunger ihn tötete, nicht der Schmerz, ihn gestillt zu haben). Borges verneint, dass eine der beiden Deutungen richtig sei und schreibt: “In der realen Zeit, der Geschichte, entscheidet ein Mensch sich jedesmal, wenn er verschiedenen Alternativen gegenübersteht, für eine und eliminiert und vergeudet die anderen; nicht in jener zweideutigen Zeit der Kunst, die jener der Hoffnung und des Vergessens ähnelt. In dieser Zeit ist Hamlet sowohl vernünftig als auch verrückt.” Also ist jede Literatur ewig in der Schwebe und tausende Leser werden vor dem Zweifel und der bangen Ungewissheit der Ugolino-Frage stehen. Springsteen ist mit seinem Lied “I’m on fire” etwas Ähnliches gelungen: eine (musikalisch und textlich) zwielichtige Stimmung zu erschaffen, die sich, so oft man sie auch hört, nicht ausloten lässt, was eben auch eine Definition von Schönheit und Faszination sein kann.

I saw her standin’ on her front lawn just twirlin’ her baton
Me and her went for a ride sir and ten innocent people died

From the town of Lincoln, Nebraska with a sawed off .410 on my lap
Through to the badlands of Wyoming I killed everything in my path

I can’t say that I’m sorry for the things that we done
At least for a little while sir me and her we had us some fun

The jury brought in a guilty verdict and the judge he sentenced me to death
Midnight in a prison storeroom with leather straps across my chest

Sheriff when the man pulls that switch sir and snaps my poor head back
You make sure my pretty baby is sittin’ right there on my lap

They declared me unfit to live said into that great void my soul’d be hurled
They wanted to know why I did what I did
Well sir I guess there’s just a meanness in this world.

Ich weiß nicht, ob sich viele schon einmal den gesamten Text von Nebraska durchgelesen haben. Dieser erste Track von diesem düsteren Album, das nach dem noch sehr ausgewogenen “The River” erschien und das sehr nach Depression klingt und doch vielleicht das unverstellteste Album ist, das Springsteen je aufgenommen hat, ein Meisterwerk über die Banalität des Bösen und die Banalität des fehlenden Bösen. Eine Depression, eine stille Gewaltorgie, ein Abgesang auf den amerikanischen Traum. Es war eines der ersten Alben, das mich nicht nur zum schwelgen brachte – sondern auch zum Nachdenken. Noch heute kann ich Leute nicht verstehen, die Popmusik allein als Vergnügung betrachten. Unterhaltung mag ein wesentlicher und wichtiger Apsekt sein. Aber wer “Nebraska”, mit der ganzen Unabwendbarkeit seines Text auf sich wirken lässt oder sich “Johnny 99” und “Used Cars”, vom selben Album, angehört hat, der sollte sich eingestehen, das Springsteens-Musik mehr ist als manch andere: Es ist ein Sound und ein Soundtrack zur amerikanischen Wirklichkeit – ein gesammeltes Gedichtwerk, das das moderne Amerika auf eine andere Schiene schiebt. Eine Schiene, die nirgendwo hinführt.

Am Ende des Album wartet nur noch das Lied “Reason to believe”.

Seen a man standin’ over a dead dog lyin’ by the highway in a ditch
He’s lookin’ down kinda puzzled pokin’ that dog with a stick
Got his car door flung open he’s standin’ out on highway 31
Like if he stood there long enough that dog’d get up and run
Struck me kinda funny seem kinda funny sir to me
Still at the end of every hard day people find some reason to believe

Es sind vielleicht die tiefsten Wahrheiten, die wir nie verstehen werden. Die Reason to believe mag für manchen Biologen der reine Überlebensinstinkt sein. (Aber wie ein nicht unbedeutender deutscher Dichter einmal sardonisch bemerkte: „Niemand lebt um zu atmen, aber wie atmen alle, um zu leben“.) Doch selbst dieser Überlebensinstinkt, wenn man ihn als bloße Tatsache und Ursache akzeptiert, hat im Angesicht der Lebenswirklichkeit noch etwas Besonderes, über seinen ursprünglichen Wert hinaus – und schafft sogar neue Werte, die wiederum eine neue Bewertung unserer Handlungen nach sich ziehen. Werte und Bewertungen die sich fast unerkannt in den Zwischenräumen von Springsteens Song Reason to believe (und anderen) bewegen.

III

Einige Dinge, Gegenstände lieben wir und verteidigen sie mit geradezu unnachgiebiger Vehemenz. Was auch immer kommt, ich werde mich nie von dem 3CD Live Album “Live 1975-1985” trennen. Der einfache Grund: Track 1 auf CD 3, eine Livefassung von “The River”, aufgenommen im Los Angeles Coliseum am 30.9.1985.

Schon auf CD 1, vor dem Lied “Growin Up”, diesem sanften Zurückerinnern an das Aufwachsen, das “Leben lernen”, spricht Springsteen zum Publikum über seine eigene Vergangenheit, erzählt Episoden seiner eigenen Geschichte, nicht als wäre es einer seiner Songs und er ihr Erschaffer – nein, er spricht ganz und gar von sich selbst. Davon, wie seine Eltern, jedes Mal wenn er nach Hause kam, zu ihm sagten: “It’s not to late – you can still go back to college.” Er lacht dabei. Er lacht sie nicht aus, das weiß man sofort. Aber er weiß, was für ein Privileg es ist, glücklich zu sein. Man spürt es, in der Art und Weise, wie er erzählt. Hier steht jemand, er ist weder erleuchtet, noch redet er von Glücksrezepten und Therapien, Beweisen oder Anklagen und doch hat er sein Glück gefunden. Und er erzählt davon, was ihm alles im Weg stand und was er lernen musste.

Bei der Live-Version von “The River” geht er noch tiefer. Er erzählt von seiner Jugend, als er 18 war. Die Zeit von Rebellion gegen seinen Vater, seiner ersten Band, seiner ersten Freundin, seinem ersten Motorrad, und auch: Vietnam. Ich möchte diese Geschichte nicht vorwegnehmen, aber ich habe schon Tränen in den Augen, wenn ich nur an sie denke – es ist eine der ehrlichsten, wahrhaftigsten Geschichten, die ich je gehört habe. Sie ist nicht reißerisch und am Ende ist ihre Botschaft so nah an einen herangetreten, dass man sofort zu seinem Vater oder seinem Sohn rennen will um ihm zu sagen, wie wichtig es ist, das man einander etwas bedeuten kann. Man wünscht es sich, es so zeigen zu können, wie es in der Erzählung Springsteens geschieht – zum sanften Klang, jener fast 6 Minuten langen Untermalung, die am Ende der Geschichte nahtlos in den Mundharmonikaauftakt von “The River” übergeht, dieses Lied, das keiner vergessen kann, der es einmal gehört hat und das eine Geschichte erzählt, so eigen und doch so universell.

Me and Mary we met in high school
when she was just seventeen
We’d ride out of this valley down to where the fields were green

That night we went down to the river
And into the river we’d dive
Oh down to the river we did ride

Then I got Mary pregnant
and man that was all she wrote
And for my nineteenth birthday I got a union card and a wedding coat
We went down to the courthouse
and the judge put it all to rest
No wedding day smiles no walk down the aisle
No flowers no wedding dress

(Refrain)

I got a job working construction for the Johnstown Company
But lately there ain’t been much work on account of the economy
Now all them things that seemed so important
Well mister they vanished right into the air
Now I just act like I don’t remember
Mary acts like she don’t care

But I remember us riding in my brother’s car
Her body tan and wet down at the reservoir
At night on them banks I’d lie awake
And pull her close just to feel each breath she’d take
Now those memories come back to haunt me
they haunt me like a curse
Is a dream a lie if it don’t come true
Or is it something worse

Ich glaube, manchmal liebe ich Springsteens Songs allein dafür, dass sie in ihren einfachen Geschichten auch Fragen stellen, die nur in dieser einfachen Umgebung gestellt werden können, aber doch essentiell sind: “Is a dream a lie/ if it don’t come true/ or is it something worse.” Oder für die diese Fassungen von Wirklichkeit, die keine sprachlichen Höhenflüge brauchen: “Then I got Marry pregnant/ and, man, that was all she wrote.”

Und die Erinnerungen an das Glück, seine Leichtigkeit, die einen später, immer schwerer, verfolgen. Nie ist diese Idee so anschleichend und doch intensiv, so schlicht formuliert worden, wie in diesem Lied, in dieser Geschichte, die in der letzten Strophe ihre eigene Erinnerungsdimension erschafft, ein Gefühl innerhalb des Gefühls, eine Reflexion, ein Rückblick im Rückblick. Eine Geschichte, die die Erinnerung als eine Art stillstehende Sehnsucht entlarvt, die sich nie bewegt, in einem selbst, und doch immer weitergeht, mit allem was wir noch erleben.

IV 

I was raised out of steel here in the swamps of Jersey, some misty years ago
Through the mud and the beer,

and the blood and the cheers,

I’ve seen champions come and go
So if you got the guts mister, yeah if you’ve got the balls
If you think it’s your time, then step to the line, and bring on your wrecking ball

2012 war Springsteen nach 3 Jahren wieder zurück, mit dem neuen Album “Wrecking Ball” (der Titelsong wurde für ein Stadion in New Yersey geschrieben, das abgerissen wurde). Ein Album das wieder an die schmerzlichen Punkte der amerikanischen Lebenswirklichkeit ansetzte – überbordend, still, bärbeißig. Auch der Kapitalismus ging nicht leer aus:

There’s nothing to it mister, you won’t hear a sound
When your whole world comes tumbling down
And all them fat cats they just think it’s funny
I’m going on the town now looking for easy

Es war ein langer Weg von “Nebraska” bis zu diesem “Wrecking Ball”, 30 Jahre genau. Dazwischen lag “Born in the USA”, das Stadionrockalbum, mit dem bis heute missverstandene Lied (das Ronald Reagan sogar für seinen Wahlkampf nehmen wollte) und dessen Sound Springsteen auf seinem Sammelalbum “18 Tracks” korrigierte (ursprünglich sollte es bereits auf “Nebraska” in dieser Interpretation erscheinen).

Dann die Zeit ohne die E-Street Band (mit dem genialen Album “Tunnel of Love”), das erste Greatest Hits Album (nach über 20 Jahren aktiver Karriere!), die 90er Jahre mit ihren geradezu quälend stillen Alben und den Seeger-Sessions (die sich bis heute in Springsteens Musik niederschlagen) und einem Oscar für “Streets of Philadelphia”. Und im neuen Jahrtausend dann “The Rising”, teilweise entstanden unter dem Schock von 9/11.

Lange danach erschien Magic, ein teilweise an den Leitplanken der Schmerzgrenze entlangschabender Volltonrock, dessen Texte meist von Träumen und Verlorenheit handelten. “Working on a dream” das letzte Album vor “Wrecking Ball” wird die Zeit noch beurteilen müssen.

Springsteen, so sagen manche, ist mit der Zeit etwas gemächlicher geworden, nachgiebiger. Das Gegenteil scheint er auszustrahlen: Mit über 60 steht er noch kerzengerade und voller Energie auf der Bühne und man würde kaum glauben, dass er älter ist als 50. Und mit “Wrecking Ball” hat Springsteen seinen politischen Kritikern auch erstmal wieder einen Dämpfer verpasst. Und der Rolling Stone wählte die Tour mit diesem Album dann gleich auch zum Platz 1 auf der Liste der „Greatest live acts now“.

V

Zögernd kehre ich nach diesem guten Abschluss doch noch einmal um. Zu dem Album “Tunnel of Love”, einem der lyrischsten Alben überhaupt. Ehrlich, mit Tiefe, wunderbar taktverliebter Musik und dieser ganz speziellen emotionalen Verbundenheit, die einen in den Liedern für die Dauer des Hörens verschwinden lässt, wie aus der Zeit herausgenommen.

Billy met a young girl in the early days of May
It was there in her arms he let his cautiousness slip away
In their lovers twilight as the evening sky grew dim
He’d lay back in her arms and laugh at what had happened to him

On his right hand Billy’d tattooed the word love and on his left hand was the word fear
And in which hand he held his fate was never clear

Diese beiden Händen, hier love, here fear, werde ich mein Lebtag wohl nicht vergessen können. Ich zögere. Erscheinen sie nur mir als ein so vollkommenes Sinnbild…

Ich bin immer wieder wie zärtlich und doch unbeugsam ehrlich dieses Album doch ist. Das fast schon matchomäßige “Tougher than the rest”, das fast schon fadenscheinige Spare Parts. Dann die feinfühlige Erinnerungselegie „Walk like a man“, nachdem man gar nicht mehr glauben kann, dass Springsteen sich noch steigern könnte – dann folgt das Synthesizerstück „Tunnel of Love“, das die ganze Bangnis eines Liebesabenteuers einzufangen versteht.

Fat man sitting on a little stool
Takes the money from my hand while his eyes take a walk all over you
Hands me the ticket smiles and whispers good luck
Cuddle up angel cuddle up my little dove
We’ll ride down baby into this tunnel of love

I can feel the soft silk of your blouse
And them soft thrills in our little fun house
Then the lights go out and it’s just the three of us
You me and all that stuff we’re so scared of
Gotta ride down baby into this tunnel of love

There’s a crazy mirror showing us both in 5-D
I’m laughing at you you’re laughing at me
There’s a room of shadows that gets so dark brother
It’s easy for two people to lose each other in this tunnel of love

Es sind eigentlich immer wieder dieselben Geschichten und doch haben sie alle Nuancen in eine Richtung, die sie wieder zu etwas besonderem machen. Und wahrscheinlich lässt sich endlos aus den einfachen Ideen der Springsteensongs zitieren. Was aber entscheidet ist, ist, dass sie selbst eine Idee sind. Nicht nur eine Idee von Musik, sondern Musik und Erzählung. Vielleicht war ich nicht dazu geeignet, diese Idee hier zu offenbaren. Und vielleicht kennt sie schon jeder, der je ein Springsteenalbum gehört hat, im tiefsten Innern schon selbst und wem es reicht seine Seele allein an dem Klang seiner Worte zu kühlen, muss er dann auch genau wissen, was sie bedeuten? Ich weiß es nicht. Für mich ist Springsteen Erzähler und Musiker in einem. So sehe ich ihn immer vor mir: Gitarre, Klangbilder; seine Augen in den Pausen der Geschichte gesenkt. Seine Stimme durch das Mikro, fest – die Musik als Ersatz für die Bilder und die Welt, die sich dreht. Im Guten wie im schlechten – wer weiß das, am Ende des Tages, schon so ganz genau zu sagen…

 Woke up this morning my house was cold
Checked out the furnace she wasn’t burnin’
Went out and hoped in my old Ford
Hit the engine but she ain’t turnin’
We’ve given each other some hard lessons lately
But we ain’t learnin’
We’re the same sad story that’s a fact
One step up and two steps back

Bird on a wire outside my motel room
But he ain’t singin’
Girl in white outside a church in June
But the church bells they ain’t ringing
I’m sittin’ here in this bar tonight
But all I’m thinkin’ is
I’m the same old story same old act
One step up and two steps back

It’s the same thing night on night
Who’s wrong baby who’s right
Another fight and I slam the door on
Another battle in our dirty little war
When I look at myself I don’t see
The man I wanted to be
Somewhere along the line I slipped off track
I’m caught movin’ one step up and two steps back

There’s a girl across the bar
I get the message she’s sendin’
Mmm she ain’t lookin’ to married
And me well honey I’m pretending
Last night I dreamed I held you in my arms
The music was never-ending
We danced as the evening sky faded to black
One step up and two steps back

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