Zum “Welttagebuch” von Alexandros Stefanidis und Julia Otterbach


Das Welttagebuch Haben Sie schon gewusst – am 4. Februar sollten Sie sich bei Ihrem Postboten bedanken! Verpassen Sie außerdem nicht die Gelegenheit, am 18. Mai kein dreckiges Geschirr zu produzieren oder zumindest direkt abzuspülen. Den letzten Donnerstag des Oktobers sollten Sie dann auf einem Schiff verbringen. Und am 1. August vielleicht eine Himbeersahnetorte?

“Das Welttagebuch” von Alexandros Stefanidis und Julia Otterbach ist an sich schon eine wunderbare Idee: alle inoffiziellen Feiertage versammelt zwischen zwei Deckeln. Als Kuriositätenkabinett hätte das Buch allerdings wohl schnell ausgedient, denn es ist schnell gelesen, aber es ist eben tatsächlich ein wunderbarer Begleiter durchs Jahr, der viele Anregungen bereithält, sich das eine oder andere mal wieder vor Augen zu führen (oder anderen Sinnen zuzuführen).

Wer dieses Buch verschenkt, der verschenkt somit auch nicht das x-te funny-stories-Buch oder eine weitere Packung unnützes Wissen – er verschenkt die Möglichkeit, jeden Tag einiger Aspekte der Welt und des Lebens gewahr zu werden, Genüssen und Fragen, Ideen und Problemen. Eine empfehlenswerte Anschaffung, die auf leisen Sohlen bereichern kann, wenn man täglich mal hineinschaut und dann über den Tellerrand hinaus.

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