Category Archives: Filme

Zu Rolf Jacobsen: “Nachtoffen”


 

Besprechung von Rolf Jacobsens “Nachtoffen” (erschienen in der großartigen Edition Rugerup) beim Signaturen-Magazin.de

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Top Ten Thursday: 10 Bücher, die verfilmt werden sollten


Top -10- Bücher, die ich verfilmen würde

1. Die amerikanische Nacht – Marisha Pessl
2. Die Erben des Imperiums – Timothy Zahn
3. Galapagos – Kurt Vonnegut
4. Von Neun bis Neun – Leo Perutz
5. Schwarz – Stephen King
6. Gefährliche Laster – Garth Ennis
7. Das Word heißt Vollkommenheit – Elizabeth A. Lynn
8. Gegen die Welt – Jan Brandt
9. Die Nacht auf dem Rücken – Julio Cortazar
10. Pas de Deux – Philippe Djian

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Top Ten ThursdaySalvete, homines!

Das Thema des heutigen Top Ten Thursday, der von Steffis Bücher Bloggeria organisiert wird, hat mich dazu animiert, mal wieder mitzumachen. Deswegen lasst uns gleich beginnen mit den (fast zehn) Büchern, die ich als Film sehen möchte.

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Poesie.Meditation: Nachruf auf Lars Gustafsson


Heute erschienen: die neuste Poesie.Meditation, gleichzeitig ein Nachruf auf Lars Gustafsson.

 

Poesie. Meditationen – Folge 13: Lob der Elegie und Nachruf auf Lars Gustafsson

Eine verpasste Chance, aber ein guter Film: Star Wars Episode VII


Ich kann mich immer noch nicht so ganz damit abfinden, dass Disney sie alle zu Legenden erklärt hat: Kyle Katarn, Grand Admiral Thrawn, Mara Jade, Wedge Antilles (in sehr stark erweitertem Gewand), Jaina und Jacen Solo, Ysanne Isard undundund. Als großer Fan der erweiterten Star Wars Buch- und Comicwelt hätte ich mir sehr gewünscht, dass einige dieser Figuren in die neue Star Wars Trilogie Einzug halten und zumindest einige herausragende Plots oder Entwicklungen für eine Anleihe in Erwägung gezogen werden (letzteres ist in sehr kleinen Teilen geschehen, vielleicht ja sogar noch ein bisschen mehr, wir werden sehen, remember they’re comming soon: Episode VIII & IX).

Aber, es sollte anders kommen: Disney wollte zurück zu den Anfängen und alles auf Anfang setzen. Gleichzeitig fanden bei dem neuen Film aber Elemente wie Nostalgie, Schemata und Selbstironie fast schon im Übermaß Verwendung.
Es war klar, dass vielen Leuten nicht gefallen konnte, nicht zuletzt George Lucas, der dem “Retrofilm” quasi seinen Segen entzog. Zu wenig Innovation oder zu viel Innovation (zu viel Unvertrautes/Unlogisches), beides Dinge, die man dem Film vorwerfen kann und vorgeworfen hat.
Es gibt ja auch schwer zu entkräftende Mängel, die auch noch aus einer Ecke kommen, in der ich mich selbst zu Hause fühle, nämlich der Ecke eben jener Leute, die all die verpassten Chancen sehen, die einem dieser Film geradezu ins Gesicht reibt, an jeder Stelle, wo man sich denkt: man!!!!! da hättet ihr es doch so machen können! Und das ist ja wohl sowas von glatt, unlogisch, schlampig, bequem – man!!!

Ich bin ein großer Fan der Originaltrilogie und habe mittlerweile Episode IV schon an die 9-10x gesehen. Was immer wieder aufkommt, wenn ich den Film anderen Leuten, die ihn noch nicht kennen (ja, solche Leute gibt es!), vorführe, ist eine tiefe Unbehaglichkeit, sobald mich Leute auf Lücken in der Handlung, auf die Dialoge, die Accessoires, den Pathos und viele andere Kleinigkeiten hinweisen. Früher dachte ich mir: ich will das nicht hören! Aber jetzt bin ich mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich freudig bemerkt habe: es macht mir nichts aus, es bleibt ein geiler, großartiger Film, egal was daran bekrittelt wird.

Womit das zusammenhängen mag, mögen andere darlegen; vielleicht gibt es dafür eine Erklärung, aber auch die würde mich, genauso wie die Logiklöcher in Star Wars IV, V und VI, nicht sonderlich interessieren. Ich bin ein großer Fan des Gefühls, das Star Wars transportiert, das Epische, das es andeutet und anfüllt, teilweise märchenhaft, dann wieder menschlich und wie unkontrolliert dazwischen hin und her pendelnd. Diese Filme haben ihre Macken – aber es sind keine Fehler, es sind Features. Und eingedenk dieser Tradition, kann ich auch nur den neuen Star Wars Film beurteilen, wie ich seine Vorgänger beurteilt habe: mit den Augen für das Furiose, Magische, Fetzig-Heroische, Komische und teilweise leicht mit Absurdität gewürzte und dann wieder bewegende. Space Opera halt.

Damit will ich nicht negieren, was es an diesem Film alles auszusetzen gibt. Darunter fallen für mich (hier wird es etwas SPOILERIG!):

– Kylo Ren. Ich habe diesen Charakter zwar auch schon verteidigt und bin der Meinung, wir sollten abwarten, was wir noch über seine Hintergrundgeschichte erfahren, aber wirklich überzeugt hat er mich nicht. Disney wollte wohl eine “etwas andere” Sith-Figur konstruieren – glaubhaft sind Motivation und Charakterbild bisher aber nicht vermittelt worden, es bleibt ein diffuses Zerrbild, in dem alle Anspielungen, sowie seine Handlung und Aussagen, hängenbleiben und sich nicht ganz fügen.
– Lichtschwertkämpfe. Sind realistischer geworden, weniger wie eine Choreographie, was eine nicht zu verachtende Idee ist. Dennoch wird hier viel Star Wars Feeling verschenkt.
– Anführer Snoke. Find ich ehrlich gesagt ziemlich schlimm, fast schon eine Witzfigur. Hoffentlich kommt da noch was, um das zu ändern.
– Hux. Nicht ganz so schlimm wie Snoke, aber nah dran. Kein Wunder, bei dem Namen. Wo sind Bösewichte, die das Bekämpfen lohnen? Wie ein anderer Rezensent schon anmerkte: bei der ersten Ordnung geht es teilweise etwas zu sehr zu wie im Kindergarten. Aber abseits seiner Kabeleien mit Kylo finde ich, dass Hux mit seiner Manie durchaus eine Chance zum labilen Bösewicht hat. Seufz. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass die erste Ordnung nicht mehr so wunderbar abgründig, stoisch, bedrohlich und klinisch glatt ist, wie das Imperium und seine Anführer, sondern dem völlig unverständlichen Trend zum Opfer fällt, dem Diabolischen etwas Groteskes und Absurdes beizumischen, um weitere Komik zu erzeugen, was in Star Wars auf der dunklen Seite der Macht nur in kleinen Dosen funktionieren kann, behaupte ich jetzt mal.
– Einige Fragen sitzen einem wirklich auf der Leber: Was ist aus Leas Machtanlagen geworden? Wieso hat die Republik nie etwas gegen die erste Ordnung unternommen? Woher zum Teufel kommt der oberste Anführer?
Bisher ist das Auslassen dieser Fragen nur verschenktes Potential, aber es könnte, wenn es ignoriert und nicht mehr angesprochen wird, zu einem Makel werden, der ewig einen Schatten auf die Verbindung zwischen Episode VI und VII wirft, sie quasi negiert und damit die Gesamtheit der Star Wars Filme zersplittert, was sehr schade wäre, denn wenn Disney eine Aufgabe hat, die sie erfüllen müssen, dann ist es diese!!

Gegen andere Sachen kann man sich sträuben, muss man aber nicht und sie sind nicht wirklich unlogisch (siehe dazu auch die beiden Links am Ende des Textes), sondern lediglich sehr schwer zu verdauen oder eben: Space Opera. Dass der Millennium-Falcon aus dem Hyperraum durch einen Planetenschild springt ist natürlich kaum zu glauben, selbst wenn man es exakt berechnen würde. Aber hier sollte man das tun, was Filme doch so wichtig und gut macht: Sich zurückfallen lassen und es genießen. Die Wirklichkeit schreibt uns oft genug vor, was unmöglich ist und es gibt sehr viele unmöglich-unlogische Dinge, die nicht halb so ergötzlich sind wie Han Solos “aber es würde dir nicht gefallen”. Hier hat J.J. Abrams sich halt mal eben schnell über alle Logik hinweggesetzt und war innovativ. Und war George Lucas das nicht auch als er die Lichtschwerter erfand, obgleich wahrscheinlich viel gegen ihre Machbarkeit spricht? Zugegeben, Lichtschwerter sind eine weitaus größere, genialere Erfindung. Aber dennoch.
Und in Sachen Todesstern (SPOILER!): Ehrlich gesagt ist es ziemlich glaubwürdig, dass Nachfolger des Imperiums noch mal einen Todesstern bauen. Was denn sonst? Sie wollen nach wie vor die Galaxis beherrschen. Und außerdem hat es sich doch bewährt, hat immerhin die Republik vernichtet, scheint also keine so dumme Idee gewesen zu sein. Und gut geschützt war dieser Todesstern auch. Lediglich Hans und Chewies Idee konnte von innen ein Loch in die Verteidigung brechen. Von innen! Ist bis dato bei keinem Todesstern so gewesen.

Vieles an dem Film hat mir sehr gefallen, hat mich mitgerissen, ich bin beglückt aus dem Kino gekommen und das kommt nicht mehr so häufig vor. Eine lose Liste von tollen Dingen.

– Klare Nummer 1! Harrisson Ford. Ja, es ist halt nur noch einmal so und blablabla. Hier bin ich einmal unverständnisvoll und muss allen sagen, die finden, dass er schlecht spielt: wenn euch seine pure Spiellaune, mit einem guten, realistischen Ansatz an Alter, nicht umgehauen hat, dann weiß ich nicht, welchen Film ihr gesehen habt.
– Die neuen Charaktere. Da ist noch Luft nach oben, aber sie gefallen auch mir sehr gut. Ein bisschen zu einförmig noch an manchen Stellen, aber das waren Han Solo (raubeiniger, angebender Kerl), Luke Skywalker (Bauerntölpel, der ganz gut Raumschiffe fliegen kann) und Prinzessin Lea (schnippische Amazone mit Anführer-Qualitäten) ja auch, bevor Episode V und schließlich Episode VI ihren Charakter brachen und noch mal neu beleuchteten. Potential ist da.
– Dialoge. Lange nicht mehr so bei einem Film dabei gewesen, um keine Zeile zu verpassen. Nicht immer alles Gold, aber alles glänzt und die Dynamik und das Tempo, die damit einhergehen, das ist wirklich noch mal Star Wars Episode IV!
– Feeling. Es ist da! Star Wars Feeling!
– BB8. Ein cooler, neuer Droide. Dafür ausnahmsweise sogar mal: danke Disney!
– Spannung. Ich verstehe nicht, wie man den Film nicht spannen finden kann. Es ist zwar einiges Retro dran, ohne Frage und dass es mit der Starkillerbasis gut ausgeht wussten wir wohl alle. Aber dennoch nimmt dieser Film ein paar mehr Wendungen als Episode IV und streut hier und da einige Innovationen ein, sodass man verunsichert ist, ob denn wirklich alles glatt gehen wird. Und es gibt so viele Fragen die aufgeworfen werden, dass man sich doch die ganze Zeit fragt, welche noch beantwortet werden und welche nicht!!
– Lose Enden. So viel auf das man gespannt sein darf. Ich brenne darauf, mehr über Ray und Luke und die Republik, ja sogar über die erste Ordnung, Kylo Ren und Snoke zu erfahren. Und noch viel mehr.

Ja, es ist nicht der Film, der es hätte werden sollen. Der liegt irgendwo im Land der platonischen Ideen und vor ihm verblassen alle möglichen Filme zu mageren Abbildungen, Absonderungen. Ich verstehe den Frust. Und das Vermissen. Was ich nicht verstehe, sind die teilweise harschen Urteile. Urteilen ist so leicht. Legitim, aber doch sehr leicht. Und Star Wars war schon immer leicht zu verurteilen, als nerdig und was sonst noch alles. Aber es bleibt, was es immer war, auch, man mag es kaum glauben, in der Disney-Ära: großes Kino!

 

Links:

https://www.facebook.com/notes/matty-granger/at-long-lastmy-star-wars-episode-vii-review-the-force-awakens-the-rise-of-idiot-

/10153163095086277http://www.starwarsringtheory.com/

Ein leichthändiges Märchen, ein wunderbarer Film: “Grand Budapest Hotel”


Dynamisch und doch erzählerisch-bedächtig – virtuos & bunt und doch wieder schlicht – eigensinnig, aber nie abstrakt. Wes Andersons Filme sind schon allein deswegen jedes Mal ein Erlebnis, weil ihre Art sich nicht ganz erklären oder in Worte fassen lässt. Egal um welch Materie er seine leichtfüßig-tiefgehenden Erzählungen spinnt, immer haftet dem Stoff die Aura des Absonderlichen, des Kuriosen an, aber auf so sanfte und kunstvolle Weise, dass die Erfahrung der Kuriosität auf eine besondere Ebene gehoben wird – eine menschliche Ebene, die Anderson jedem Ambiente, jeder Geschichte entlockt – ohne darauf verzichten zu müssen, seine Zuschauer durch vielerlei Formen von Witz, Wendung und mit einer Vielzahl von Figuren zu unterhalten.

Wenn man zum ersten Mal einen Wes Anderson sieht, sollte man sich bewusst machen, dass die leichte Apathie und Irritation, die in jeder Szene seiner Filme auftauchen kann, ein Stilmittel ist, dass seine Filme begleitet wie eine stilistische Kadenz. Natürlich kann man diese Tatsache als störend empfinden – ebenso wie den Umstand, dass seiner Handlungsführung stets eine schwer zu bändigende Fabulierfreude innewohnt, die zwar nie ausufert, aber auch nie Ruhe gibt. Wer aber gerade diese freie und unbändige Form mag, wer Filme als Orte zwischen Fiktion und Wirklichkeit, voller Möglichkeiten, Ideen und Charakteren, erleben will, die Leinwandwelt als eine den Gesetzen der Realität leicht entzogene Chance zur Schönheit sehen kann, als Möglichkeit über die Wahrheit, die Liebe und viele andere Dingen mit einem gewissen Anstrich von Phantasie zu erzählen, die diese Entitäten nicht verschleiert, sondern sie im Gegenteil manchmal noch besser einzufangen versteht, der wird sich in diesem und wohl auch in jedem anderen Wes Anderson Film sehr wohl fühlen.

“Grand Budapest Hotel” ist in gewissem Sinne ein Krimi, aber auch eine Hommage an die goldenen Jahre Europas, vor und zwischen den Weltkriegen; ein Märchengebäude, gebaut aus lauter echten Kultur- und Historienbruchstücken, Accessoires und Atmosphären. Es ist ein Kino der Optik wie auch der Erzählfreude, unopulent, trotzdem mit einer großen Detailfreude und -fülle, einer Zelebrierung, in der Ernst und Spaß sehr, sehr nah beieinander liegen. Während vordergründig allerhand Charaktere in den Todesfall einer alten Grande Dame verwickelt werden, herrscht in den einzelnen Szenen und Kapiteln jeweils die ein oder andere Idee vor – die ganze Zeit schwebt eine leichte Parodie über allem, nicht maßgeblich und auch nicht die eigentliche Absicht – sie ist nur ein Stilmittel, ein Funke, der die Dynamik des Ganzen in Schwung hält.

Wer meine Meinung nicht teilt, dem mag es albern erscheinen, aber ich finde das wesentliche Element in Andersons Filmen ist (neben der Vergeblichkeit, die Anderson nie auswalzt, nie vertieft, sie nur erscheinen lässt, als schlichtester Zusatz des Daseins) die Schönheit. Die Schönheit die Liebe, die Schönheit der Kindheit, die Schönheit der Exzentrik, die Schönheit der Angst oder, im Fall von Grand Budapest Hotel, die Schönheit der Epoche, der Kultur von damals. Damit will ich nicht sagen, dass Andersons Filme Wohlfühlfilme sind, zuckersüß oder irgendwas in der Art. Denn wenn ich von Schönheit spreche meine ich damit nicht eine der Ausprägungen von Schönheit wie Rührung, Zärtlichkeit, Glanz, Epos oder Künstlichkeit, Anspruch und Glamour. Es wird nichts herausgestellt – es ist einfach die Schönheit der Sache selbst, mit all ihren Fehlern und Farben, ihrem Wesen. Eine Schönheit, die in ihrem Widerschein eine Spur von Wahrhaftigkeit besitzt.

Deswegen sind Andersons Filme, wenn man sie mag, auch immer wieder eine Art vollendetes Erlebnis. Es bleibt kein Zwiespalt zurück. Nicht, weil seine Filme übergroß sind oder er als Regisseur unfehlbar. Aber die schlichte Ehrlichkeit, die unverfängliche Eigenheit, der unaufdringliche Witz, all das, was seine Erzählungen ausmacht, bietet sich dem Zuschauer immer an, als Welt, als Geschichte, stellt aber nie Anforderungen, weder durch große Special-Effects, noch durch reißerische Dilemmas, aufgezwungenes “Vor den Kopf stoßen” oder den erhobenen Zeigefinger. Seine Filme wühlen einen nicht auf – sie sind wie ein gutes, wunderbar geschriebenes Buch: sie bieten einem die Möglichkeit einer einzigartigen Geschichte, in jeder Zeile, mit vielen Auftritten und vielen Feinheiten. Nicht mehr und nicht weniger.

Nachtrag: Das der Film von tollen Schauspielern nur so übersprudelt, dürfte wohl bekannt sein. Am Anfang (und auch noch später) kann man immer wieder, auch noch bei der kleinsten Rolle, in ein bekanntes Gesicht blicken – an die 15-20 große bis kleine Hollywoodstars treten auf, manchmal nur für wenige Sekunden. Hervorheben muss man Ralph Fiennes, der die Hauptrolle so gut spielt, jede Szene wie aus dem Ärmel schüttelt, in keinem Moment zuviel und nie zu wenig in die Rolle legt und den unvergesslichen Charakter ausfüllt wie es wohl sonst keiner gekonnt hätte. Man freut sich einfach, dass diese Rolle und dieser Schauspieler zusammengefunden haben!

These colours don’t run


“Love is a human right – not a heterosexual privilege.”

“Homosexuality exists in 450 species. Homophobia is found in only one. Which seems unnatural now?”

“Being gay isn’t voluntary. Hate is.”

“Some chicks love chicks and some boys love boys – get over it!”

“I didn’t choose to be gay. I just got lucky.” (unknown)

I am proud to love and it does’t matter to me, whether you are gay, straight, bi, pan, queer, trans or something else, because I am an ally. I just support this crazy thought that everyone should have equal rights.